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Japan Reisen individuell erleben und dabei der japanischen Religion näher kommen
Eine Japan Reise individuell bringt die interessierten Reisenden nach Japan. Wer sich für die verschiedenen Religionen interessiert, der wird in Japan sehr viele Gelegenheiten haben, sich mit dem Buddhismus und dem Shintoismus zu befassen. Auf den ersten Blick sehen die errichteten Schreine sich sehr ähnlich. In den buddhistischen Tempeln gibt es Buddha-Darstellungen. Der Buddhismus kommt in seinem Ursprung aus China. Das bemerkt man auch heute noch an der Ausstattung der Tempel. Während die Shinto-Schreine eher schlicht in ihrer Ausstattung sind, so sind die Buddhistischen Tempel aufwändig geschmückt und reich verziert. Sie sind im Vergleich auch wesentlich bunter, denn es wurde viel mit hellen Farben gearbeitet. Shinto-Schreine enthalten mehr natürliche Farben. Holz wird oft gar nicht lackiert. Statistiken geben oft krumme Zahlen über die Glaubensangehörigkeiten der Japaner. Tatsächlich hat der Glaube für die meisten Japaner keine allzu tiefe Bedeutung im Alltag. Auch fehlt die klare Zugehörigkeit beim Glauben. Ein entweder/oder gibt es in Japan nicht. Sehr viele Japaner fühlen sich sowohl dem Buddhismus, als auch dem Shintoismus zugehörig. Ob der Shintoismus allerdings eine Religion im engeren Sinne darstellt, wird immer wieder diskutiert. Während der Japan Reise individuell können die Urlauber die Möglichkeiten nutzen, die verschiedenen Schreine zu besichtigen. Andersgläubige werden in Japan nicht ausgeschlossen, so lange sie sich an bestimmte Bedingungen halten. Dazu gehört, dass man vor dem Tempel die Schuhe auszieht. Das bereitstehende Wasser vor jedem Tempel dient dem Waschen der Hände, des Gesichts und dem Ausspülen des Mundes. Reisende, die während der Japan Reise individuell Fotos machen möchten, können das fast überall in den Schreinen und Tempeln tun. Sollte es einmal nicht erwünscht sein, so weisen unmissverständlich Schilder darauf hin. Am Eingang stehen meist kleine Spardosen. In Japan müssen die einzelnen Glaubensgemeinschaften selbst für den Erhalt ihrer religiösen Einrichtungen sorgen, eine Spende ist deshalb immer herzlich willkommen. In Japan gibt es auch Christen. Es gab den Versuch, Japan zu missionieren. Allerdings war den Japanern die absolute Haltung der Katholiken suspekt. Während im Buddhismus Respekt vor Andersgläubigen besteht, gab es das im damals verbreiteten Christlichen Glauben nicht. Damit widersprachen die Regeln des Christentums dem grundsätzlichen Verständnis der Japaner. Aufgrund gleichzeitiger Sorge und Angst vor dem mächtiger werdenden Westen kam es zu einer Verfolgung der Christen in Japan. Nach dem zweiten Weltkrieg kamen erneut christliche Missionare nach Japan und unterstützten das Land im Aufbau und bei der Errichtung vieler sozialer Einrichtungen, was das Ansehen der Christen in Japan erheblich verbesserte.
Hinzugefügt am 08.07.2010 - 12:08:36 vom Gaijin
Kategorie: Reisen Tags: japan-reise-individuell
 
 
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