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Geschichte fasziniert die Menschen schon seit langer Zeit. Wer sich damit beschäftigt, für den ist es nur eine Frage der Zeit, bis er sich für Fernreisen Japan entscheidet.
Eine dieser alten Geschichten, die in Japan jedes Kind kennt, handelt von den 47 treuen Ronin. Eigentlich ging es um Ritter Asano. Ein Angehöriger des Landadels. Ein missgünstiger Ritter mit dem Namen Kira stellte ihm eine Falle, die Asano nicht erkannte. Als Asano bemerkte, dass man ihm übel mitgespielt hatte, zog er sein Schwert gegen den Widersacher. Das Ziehen des Schwertes war am Hof des Shogun aber bei Todesstrafe verboten. Der Shogun verurteilte daraufhin den Ritter Asano zum Selbstmord, was damals durchaus üblich war. Asano kam der Aufforderung nach, seine Ländereien wurden aufgeteilt. Asano hatte aber, wie alle Landherren damals auch eigene Ritter. Denen waren die Umstände um Asanos Tod bekannt und so sannen sie auf Rache, wohl wissend, dass es sie das Leben kosten würde. Da Kira mit der Rache der Ritter rechnen musste, verwendeten sie viel Kraft darauf, ihn glauben zu lassen, dass von ihnen keine Gefahr ausging. Ihr erster Schritt war, den ritterlichen Ehrenkodex publik zu machen. Unvorstellbar zur damaligen Zeit. So etwas verstieß gegen alle Regeln der ritterlichen Gesellschaft. Dann begannen sie ihre Raubzüge, plünderten, raubten und töteten und ließen schließlich ihre Schwerter verrosten. Als sie sicher sein konnten, dass man ihnen nur noch Verachtung entgegenbrachte, überfielen sie Ritter Kira und töteten ihn mit dem Schwert, mit dem sich Asano das Leben genommen hatte.
Die Touristen, die sich für Fernreisen Japan entschieden haben, werden während ihres Aufenthalts erfahren, dass Rache in Japan schon damals verboten war. Aus diesem Grund nahmen sich die 47 Ronin nach der Tötung Kiras allesamt das Leben. Diese Ronin, die man nach heutigem Verständnis als Samurai bezeichnet, werden heute noch in Japan verehrt.
Wer die Fernreisen Japan nach Tokyo plant, der kann in der Nähe des Bahnhofs Shinagwawa den Shinto-Schrein besichtigen, der den Ronin geweiht ist. Wer während der Fernreisen Japan am 14. Dezember vor Ort ist, der sollte sich die Feierlichkeiten zu Ehren der Ronin ansehen, denn der 14. Dezember 1703 war ihr Todestag. Die Ronin sind für ihre Überzeugung gestorben und aus ihrer Sicht für die Gerechtigkeit. Der Hinterhalt des Ritters Kira hat über 50 Menschen das Leben gekostet. Aus japanischer Sicht war die Ordnung zum Schluss wieder hergestellt. Eine Geschichte, die die Unterschiede zwischen den Völkern deutlich macht
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